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04

Nov

2011

Vorbericht zum Gruppenligaspiel gegen den FC TuBa Pohlheim

Das Spiel findet am Sonntag um 14:30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Zwetschenweg statt. Unter mehr lesen ist der Vorbericht von Rainer Maaß hinterlegt...

Von Rainer Maaß

Versilbert der FSV Buchenau seinen 4:2-Auswärtserfolg der Vorwoche bei der FSG Kirtorf durch einen Sieg vor eigenem Anhang? Die „Lahnlustler“ erwarten am Sonntag um 14.30 Uhr Mitaufsteiger SG Kinzenbach. Parallel dazu steigt das Kreisderby zwischen Gastgeber TSV Michelbach und dem TSV Eintracht Stadtallendorf II. Bereits am Samstag um 18 Uhr begrüßt der VfB Wetter die FSG Kirtorf.

 

Spielausschussmitglied Hubert Freund vom FSV Buchenau ordnet den Dreierpack der Vorwoche ein. „Der Sieg war wichtig, weil wir auch in den Partien zuvor prima spielten, uns aber zu selten selbst belohnten. Gleichzeitig muss der Freude aber auch ein Heimsieg gegen die SG Kinzenbach folgen, denn sonst war das alles nichts wert“, fordert Freund. Er lobt die individuelle Weiterentwicklung vieler Spieler und schreibt dem Trainertrio Steffen Schäfer, Jürgen Koch sowie Osman Özdemir einen großen Anteil daran zu: „Sie verstehen es, einerseits ein fachlich hervorragendes Training anzubieten, andererseits aber auch, in der Ansprache die nötige Mischung aus Lob und sachlicher Kritik zu finden“, erklärt Freund. Das Mitwirken des angeschlagenen Manuel Hermann ist fraglich, doch sind Sebastian Freund und Alexander Hahn wieder an Bord. Mit drei Punken winkt den Buchenauern ein einstelliger Tabellenplatz.

„Ich kann mich nicht erinnern, als Spieler oder als Trainer jemals so hoch verloren zu haben“, schaudert es Klaus Halba noch immer bei dem Gedanken an die 0:8-Pleite als Gast von Germania Birklar. Den Trainer des TSV Michelbach ärgert vor allem, dass sich einige seiner Jungs fast ohne Gegenwehr ergaben. „Wir dürfen jetzt nicht in zwei, drei Wochen das abreißen, was wir uns zuvor über Wochen aufgebaut haben. Drei Punkte müssen zuhause gegen Eintracht Stadtallendorf II unter allen Umständen her“, regt Halba an. Personell ist Entspannung in Sicht, denn Rio Koyde, der Ex-Stadtallendorfer Marcel Berger und Florian Müller sind zurück im Kader. Gegner Eintracht Stadtallendorf II wird kaum auf Unterstützung durch Akteure seiner ersten Garnitur bauen können, denn selbige spielt zeitgleich in der Hessenliga bei der TGM/SV Jügesheim.

Zahlen die bärenstark in die Saison gestarteten SF/BG Marburg allmählich den Preis für die hohe Fluktuation im durch viele Studenten besetzten Kader? „Es sieht fast so aus. Etliche meiner Leute haben Berufs-, Wohnungs- oder Autosuche im Kopf. Sie arbeiten an ihrer Zukunft nach dem Studium und da spielt der Fußball die zweite Geige. Dazu haben wir einige Ausfälle von Leistungsträgern, wie etwa am Sonntag Niklas Jung oder Robin Pöttgen und gesperrte Leute zu beklagen. Es wird zuhause gegen Turabdin Babylon Pohlheim nicht leicht“, glaubt Marburgs Trainer Volker Münn. Nach einigen überlegen geführten Partien ohne Dreierpack macht Münn auch ein mentales Problem aus: „Das kratzt alles gewaltig am Selbstvertrauender Spieler“, berichtet der SF/BG-Coach, der zudem seit etlichen Wochen die Vierer-Abwehrkette umbauen muss.

Mit schier unglaublichen acht (!) Siegen am Stück katapultierte sich der VfB Wetter auf den zweiten Tabellenplatz. Der neunte Sieg in Serie ist zuhause gegen die FSG Kirtorf zwar eingeplant, wird aber laut VfB-Trainer Harry Preuss kein Selbstläufer. „Bei Aufstiegsanwärter TSV Steinbach haben wir mit einer Klasseleistung 3:0 gewonnen. Spielen wir in dieser Verfassung, dann sind wir für jedes Team der Klasse eine ganz harte Nuss. Kehrt aber der Schlendrian ein, dann bekommen wir auch gegen Kirtorf Probleme“, ahnt Preuss. Um letzterem vorzubeugen zog er die Trainingsintensität unter der Woche merklich an. „Wer oben dabeibleiben will, der muss eben härter arbeiten, als man es für einen Platz im Mittelfeld oder im Keller braucht“, verdeutlicht der Wetteraner Coach.

"Quelle: Rainer Maaß, freier Fußballjournalist, u.A. für Hinterländer Anzeiger und Wetzlarer Neue Zeitung"

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