Das Spiel findet am Sonntag um 14:30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Zwetschenweg statt. Unter mehr lesen ist der Vorbericht von Rainer Maaß hinterlegt...
Von Rainer Maaß
Zehn Siege am Stück, dann aber in der Vorwoche die 1:4-Niederlage beim SSV Langenaubach kassiert! Gastgeber VfB Wetter will am Samstag ab 15.30 Uhr den im Hinspiel noch erfolgreichen Derbyrivalen FSV Buchenau seinen Zorn spüren lassen. Erst am Sonntag um 14.30 Uhr treten die anderen heimischen Fußball-Gruppenligisten an, wobei es zum Kreisvergleich zwischen den SF/BG Marburg und dem TSV Eintracht Stadtallendorf II kommt.
25 Punkte hatte sich Neuling FSV Buchenau bis zur Winterpause zum Ziel gesetzt. Eine Bilanz, die bereits respektable zwei Partien vor dem Jahresabschluss in trockenen Tüchern ist. „Deshalb wollten wir eigentlich völlig entspannt in den Schlager am Samstag in Wetter und in die Partie beim SSV Dillenburg gehen“, lautete die Planung von Buchenaus Spielertrainer Steffen Schäfer. Es sollte anders kommen für den Mann, dessen Elternhaus nur einen Steinwurf vom Wetteraner Sportgelände entfernt steht. „Mein Spieler Clemens Haberzettl hat mir nämlich mitgeteilt, dass noch vor der Winterpause sechs Punkte dazu kommen sollen. Also ziehen wir das Tempo im Training wieder an, denn daran soll es jetzt nicht liegen“, lächelt Schäfer verschmitzt. Statt eines relaxten Trips in die Nachbargemeinde heißt es jetzt für die „Lahnlustler“ und für Clemens Haberzettl, den Worten Taten folgen zu lassen. Sicher begleitet von der treuen Buchenauer Fangemeinde, die nach Wetter mitreisen wird.
„Irgendwann waren wir mal reif. Die Niederlage wirft uns nicht um“, hakt Trainer Harry Preuss vom VfB Wetter das 1:4 im Schlager beim SSV Langenaubach ab. Vehement verneint er die Frage, ob sein VfB angsichts der eigenen Aufstiegschancen stärker unter Druck steht, als es der morgige Gegner FSV Buchenau tut. „Natürlich wollen wir uns für die Hinspielniederlage revanchieren. Grundsätzlich aber ist ein Platz unter den ersten Sechs unser Ziel und da sind wir ebenso auf Kurs, wie die mit einer bislang tollen Saison aufwartenden Buchenauer. Wir erkennen an, was die leisten und stellen uns auf eine schwere Partie ein, die wir hoffentlich gewinnen“, betont Preuss, dessen Mutter aus Buchenau stammt. Personell setzt er auf der Kader der Vorwoche, auch wenn Paul Nieth wieder zur Verfügung steht.
Die SF/BG Marburg haben nach etlichen Abgängen und dem Bekanntwerden des Umstandes, dass einige ihrer Studenten im Spielerkreis nur noch eingeschränkt zur Verfügung stehen, den Spielstil geändert. „Wir standen bis vor Monatsfrist für technisch sauberen, mit Schnörkeln versehenen Offensivfußball, bei dem zu meinem Leidwesen auch schon einmal die Deckung vernachlässigt wurde. Jetzt steht gezwungenermaßen der Kampf im Mittelpunkt. Das ist für uns ungewöhnlich, aber erfolgreich“, berichtet Marburgs Trainer Volker Münn. Spätestens mit dem 2:1-Sieg bei Germania Birklar haben sich die Blau-Gelben wieder in den Kreis der Aufstiegsanwärter eingereiht. „Also müssen noch sechs Punkte bis zur Winterpause her und damit wollen wir in unveränderter Besetzung zuhause gegen Stadtallendorf II beginnen“, kündigt Münn an.
Die Marburger Gäste vom TSV Eintracht Stadtallendorf II haben sich längst aus der kritischen Zone der Tabelle befreit. Ihre junge Mannschaft, die im Abschlussverhalten dazugelernt hat, reist mit großen Hoffnungen zu den SF/BG Marburg.
Der TSV Michelbach galt nach seinem großen personellen Umbruch in der Sommerpause als erster Abstiegskandidat. Entgegen allen Unkenrufen kämpften sich die Schützlinge von Trainer Klaus Halba aber zwischenzeitlich bis auf den siebten Rang vor. Nun aber haben sie nach empfindlichen Niederlagen große Sorgen, auch wenn der TSV noch immer über dem Strich steht. „Herz-Kreislauf-Probleme, Innen- und Außenbandblessuren, dazu grippale Infekte und berufliche Beanspruchung: Mir fallen derzeit bis zu zehn Leute aus, was sich auch auf unsere bereits zwei Mal nicht angetretene zweite Garnitur auswirkt. Die Situation ist kritisch. Um so wichtiger ist es, dass wir mit aller Macht am Sonntag zuhause gegen die hinter uns platzierte FSG Kirtorf gewinnen. Dann würden wir wohl zur Winterpause auf einem Nichtabstiegsplatz stehen und genau das wäre ein Riesenerfolg“, erklärt Klaus Halba.
"Quelle: Rainer Maaß, freier Fußballjournalist, u.A. für Hinterländer Anzeiger und Wetzlarer Neue Zeitung"
Herzlich willkommen
bei den SF/BG Marburg!!!


